Wasser - H2O

Wasser ist weit mehr als nur H2O! Um sich dem Wesen und den Verhaltensweisen des Wassers anzunähern, ist es hilfreich sich mit der Struktur des Wassers auseinanderzusetzen.

Ein Wassermolekül - das berühmte H2O, von dem jeder in der Schule gehört hat - besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Das Wassermolekül ist ein Dipol, es hat einen negativen Pol (O-Atom) und einen positiven Pol (die beiden H Atome).

Wassermoleküle verbinden sich miteinander zu größeren Ansammlungen, die sogenannten "Cluster". Generell kann man behaupten, dass je kleiner die Cluster-Strukturen sind, desto besser ist es für die Qualität des Wassers. Kleine Wasser-Cluster schaffen es in die Körperzellen einzudringen.

Die Wissenschaft hat mittlerweile herausgefunden, dass das Wasser über spezifische Wasserkanäle, die "Aquaporine", ins Zellinnere gelangt. Für diesen Nachweis erhielt der amerikanische Wissenschaftler Peter Agre im Jahr 2013 den Nobelpreis für Chemie.

Wasser ist ein Informationsträger, und Wissenschaftler weltweit gehen heute davon aus, dass die enthaltene Speicherkapazität in einem Wassertropfen höher ist, als die aller jemals gebauten Computer zusammen.

Doch so wie Computer sind auch Cluster sensible Geschöpfe. Sie vertragen nur sanfte Behandlung. Beim groben Umgang mit Ihnen "verkleben sie zu Klumpen", sagt der Wasser-Forscher Karl Maret.

Grober Umgang wie z.B. das Heraufpumpen aus der Tiefe, der Transport unter hohem Druck in Leitungen oder das Pressen durch Aktivkohle-Filter und Membrane, wirken sich negativ auf die Eigenschaften des Wassers aus, Informationen aufnehmen und speichern zu können.

Und spätestens seit den Forschungen des Japaners Masaru Emoto wissen wir, dass Wasser tatsächlich Informationen aufnehmen und speichern kann.

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